Mitteilungen
Hier findest du eine Übersicht aller Mitteilungen rund um die Innovationsräume VBS.

ARCHE 2026: Vom Labor ins Feld für die Katastrophenhilfe von morgen
Gemeinsam mit dem Lehrverband Genie/Rettung/ABC und der ETH Zürich führte das Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrum (SDRZ) von armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) im militärischen Übungsdorf Epeisses bei Avully bereits die neunte Ausgabe von ARCHE durch. Vom 22. bis 26. Juni 2026 fanden sich rund 160 Teilnehmende aus verschiedenen Forschungsteams ein, um Drohnen- und Robotertechnologien für den Katastrophenschutz zu testen und weiterzuentwickeln.

ELROB 2026 – Robotik unter realitätsnahen Bedingungen
Vom 15. bis 19. Juni 2026 trafen sich auf dem Waffenplatz Thun mehr als 20 internationale Teams, um ihre robotischen Systeme in fünf realitätsnahen Szenarien zu erproben. Der European Land Robot Trial (ELROB) bot damit eine einzigartige Plattform für den Leistungsvergleich unbemannter Bodensysteme. Am 15. Juni 2026 öffnete die Veranstaltung ihre Tore für die Öffentlichkeit und gewährte spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Robotik.
Schweiz führte mit NATO-Partnern einen Forschungsworkshop zu Täuschtechnologien durch
Bern, 16.01.2026 — Am 14. und 15. Januar 2026 führte das Bundesamt für Rüstung armasuisse gemeinsam mit der NATO Science and Technology Organisation (STO) einen Workshop zu Technologien über militärische Täuschung durch. Über 90 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Verteidigung diskutierten über den aktuellen technologischen Stand sowie zukünftige Herausforderungen.
Effizienzsteigerung der Ausbildung: ISSYS-App für Helikopter-Crews
Helikopterpilotinnen und -piloten absolvieren eine umfassende Ausbildung, die über mehrere Jahre andauert. Dabei lernen sie auch den Umgang mit dem Selbstschutzsystem ISSYS, welches die Crew bei gegnerischer Radaraufklärung und Angriffen mit Boden-Luft Raketen warnt. Ein im Rahmen der Innovationsräume VBS mit der Luftwaffe entwickelter Tablet-basierter ISSYS-Simulator trägt zur Digitalisierung und Effektivität dieser Ausbildung bei. So steigert eine digitale Lösung die Effizienz und spart wertvolle Ressourcen.Lucas Ballerstedt, Kommunikation Stab, armasuisse Wissenschaft und Technologie
Zukunftsfähig durch Resilienz-Steigerung: Zwei Innovationsexpeditionen für Pilotinnen und Piloten
Im Juli 2025 führte armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) im Rahmen der Innovationsräume VBS zusammen mit dem Fliegerärztlichen Institut der Schweizer Luftwaffe zwei Innovationsexpeditionen durch. Im Mittelpunkt beider Expeditionen stand, die Resilienz sowie die operative Leistungsfähigkeit der Pilotinnen und Piloten zu stärken. Im Rahmen dieser aktuellen Wissenschaft und Technologie-Innovationsexpeditionen werden gezielt neue Wege erprobt, um die kognitive und körperliche Belastbarkeit von Pilotinnen und Piloten nachhaltig zu verbessern.Jens Rehanek, Forschung und Innovation, armasuisse Wissenschaft und Technologie

HEDI: Erste operative Erprobung mit Schweizer Beteiligung
Am 2. Juni 2025 erfolgte der Startschuss für die erste Operational Experimentation Kampagne im Zuge des Hub for EU Defence Innovation der Europäischen Verteidigungsagentur auf EU-Ebene. Die Schweiz nahm mit einer Delegation bestehend aus zwei Vertretern der Verteidigung sowie dem Bundesamt für Rüstung armasuisse an der aufschlussreichen Operational Experimentation-Kampagne teil.Anela Ziko und Moana Häfeli, Stab, armasuisse Wissenschaft und Technologie
SCOUT 25
Am 18. Juni 2025 präsentierte armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) zusammen mit der Schweizer Armee moderne Technologien zur Gefechtsfeldaufklärung und Gegenmassnahmen. Am Fachsymposium Scout 25 erlebten über 350 Gäste technologische Lösungen aus Industrie und Wissenschaft im Rahmen der Vision 2030+ der Schweizer Armee.Lucas Ballerstedt & Anela Ziko, Stab, armasuisse Wissenschaft und Technologie

LCTE EW: Wiederverwendung von Rapier-Komponenten zu Trainingszwecken
In Kürze: Das Fliegerabwehrsystem Rapier, welches in den 1980er-Jahren in die Schweizer Armee eingeführt wurde, hat im Laufe der Zeit an militärischer Bedeutung verloren. Mit der Armeebotschaft 2020 hat das Parlament beschlossen, das System ausser Dienst zu stellen. Anstatt es ganz auszumustern, wurde beschlossen, Teile des Systems für Trainingszwecke weiterzuverwenden.Im Rahmen der Innovationsräume VBS entwickelte armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) unter der Leitung von Jens Rehanek die Innovationsexpedition Low Cost Trainings Emitter Electronic Warfare (LCTE EW). Im Mittelpunkt steht das Suchradar des Rapier-Systems, das künftig bodengestützte Bedrohungen für Trainingsflüge simuliert und so die Ausbildung von Kampfflugzeug- und Helikopterbesatzungen verbessert. Der LCTE EW verspricht erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber kommerziellen Alternativen und soll ab dem zweiten Quartal 2025 einsatzbereit sein.
Die Schweiz an den European Defence Innovation Days in Krakau
Vom 14. bis 16. Mai 2025 fand in Krakau, Polen, die bereits dritten European Defence Innovation Days (EDID) statt. Organisiert vom Hub for European Defence Innovation (HEDI) der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA), bot EDID eine einzigartige Plattform für Industrie, Verteidigung, Verwaltung und Wissenschaft, um sich über die neuesten Innovationsaktivitäten im Verteidigungssektor auszutauschen.
Übergabe des unterzeichneten HEDI-Beitrittsdokuments an die EVA
An seiner Sitzung vom 27. November 2024 beschloss der Bundesrat die Teilnahme der Schweiz am Hub for European Defence Innovation (HEDI). Am 12. Dezember 2024 konnte das unterzeichnete HEDI-Beitrittsdokument durch den stellvertretenden Missionschef der Schweiz bei der EU, Alexander Renggli, in Brüssel der Europäischen Verteidigungsagentur übergeben werden. Die Teilnahme am HEDI eröffnet insbesondere dem Kompetenzbereich Wissenschaft und Technologie (W+T) von armasuisse die Chance, gemeinsam mit internationalen Partnern an Verteidigungsinnovationen mitzuwirken.Moana Häfeli, Stab, Kompetenzbereich Wissenschaft und Technologie
Ideenwettbewerb für umweltfreundliche und sichere Bergungsmethoden von Munition aus Schweizer Seen – gegen 100 Ideen bei armasuisse eingegangen
Am 6. Februar 2025 endete die Frist für die Eingabe von Ideen für umweltfreundliche und sichere Bergungsmethoden von Munition aus Schweizer Seen. Ein Expertengremium wird nun alle eingegangenen Vorschläge bewerten. Die drei besten Ideen werden im Mai 2025 prämiert.
armasuisse lanciert Ideenwettbewerb für umweltfreundliche und sichere Bergungsmethoden von Munition aus Schweizer Seen
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse sucht mittels eines Ideenwettbewerbs nach neuen Verfahren für eine umweltfreundliche und sichere Bergung von Munition in Schweizer Seen.






